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Stationenarbeit PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Iris-Juliana Takac   

Nach Hegele (7) sind Merkmale von Stationenarbeit das gemeinsame Thema oder Lernziel und die Berücksichtigung der individuellen Lerninteressen und –fähigkeiten der Schüler. Die Stationenarbeit steht zwischen offenem und geschlossenem Unterricht. Das Thema entspricht dem Lehrplan, dabei können die Aufgaben eher offen oder eher geschlossen gestaltet werden, das ist abhängig von den Zielen, ob z.B. nur ein Lösungsweg nachvollzogen werden soll oder kreative Problemlösung erwünscht ist. Dabei kann es z.B. nur Pflichtstationen geben oder die Kinder erarbeiten in einer offenen Form die Stationen selbst. Die Schüler arbeiten dabei an Gruppentischen und wechseln nach einer bestimmten Zeit (vom Lehrer vorgegeben) zum nächsten Tisch.

 

Die Grundidee des Lernens an Stationen kommt aus dem Sport. Die Engländer Morgan und Adamson entwickelten das „circuit training“, bei dem den Sportlern verschiedene Übungsstationen zur Auswahl gestellt wird, die nach eigener Wahl durchlaufen werden.

Nach Hegele werden bei der Stationenarbeit neue Unterrichtsinhalte erarbeitet, z.B. werden beim Thema „Stockente“ alle Merkmale wie Körperform oder Federn in Pflichtstationen bearbeitet, Vertiefung bieten z.B. Bastelarbeiten zum Thema. Aus den Unterrichtsbeispielen kann ersehen werden, dass die Bearbeitung jeweils über einen längeren Zeitraum erfolgt. Am Ende sollen die Ergebnisse im Klassenzimmer ausgestellt werden.

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